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| Mindestlohneinigung ist ein Schritt vor, und zwei zurück! |
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Dienstag, 03. Juli 2007, 14:49 Uhr CEST Beitrag von: Josti
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 Unverständlich ist für den Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol (GLB), Josef Stingl, der Lobgesang des Tiroler ÖGB-Chefs Franz Reiter auf die Mindestlohneinigung der Sozialpartner: "1.000 Euro brutto, das sind magere 820 Euro netto, und die gibt`s frühestens 2008. Noch schlimmer trifft`s Arzt- und RechtsanwaltshelferInnen, Beschäftigte in Branchen ohne Kollektivverträgen und atypisch Beschäftigte, sie sind vom Mindestlohn ausgenommen. Wie beteuerte man am Reformkongress des ÖGB, man wolle sich verstärkt den präkarisierten Arbeitsverhältnisse annehmen. Dass ich nicht lache!"
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| Pflegefinanzierung: Gabi Schiessling irrt |
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Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:27 Uhr CEST Beitrag von: Redaktion
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Stingl: "Nur wer Arm ist erhält Pflegeunterstützung, wer nicht Arm ist wird
vorher Arm gemacht - eine unsolidarische, kapitalistische Perversion!
"Ist jemand krank, erhält er medizinische Leistung, ohne dass die Frage
gestellt wird, wer die Behandlung bezahlt oder ob er/sie sich die Behandlung
selbst leisten kann. Niemand wird und will einem Mittellosen die notwendige
medizinische Versorgung vorenthalten", so die AK-Tirol. " Anders bei der
Pflege, hier bekommt nur zum Zug, wer Arm ist. Wer nicht Arm ist, wird
vorher - gesetzlich verordnet - Arm gemacht, eine unsolidarische,
kapitalistische Perversion!", kritisiert Josef Stingl, stv.
Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB).
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| Regress ist Armut per Gesetz |
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Freitag, 08. Juni 2007, 15:09 Uhr CEST Beitrag von: Josti
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Stingls erste Bilanz zum Volksbegehrens-Einleitungsverfahren:
"Zufrieden, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns!"
Seit Mitte Mai läuft das - für ein Jahr angesetzte - Einleitungsverfahren für das Tiroler Volksbegehren "fairSORGEN". Gefordert wird die Abschaffung der Regressbestimmungen im Tiroler Grundsicherungs- und Grundversorgungsgesetz.
"Die Armutskonferenz. Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung" spricht von der Armutsfalle Regress. Und außer Wien und Salzburg haben alle Bundesländer diese Armutsfalle in ihren Wohlfahrtsgesetzen versteckt.
"Nur, soziale Hilfe, die zurückbezahlt werden muss, ist unsozial. Pflegeplätze, für die Angehörige bezahlen müssen, sind unfair. Regress ist Armut per Gesetz", meint dazu der Initiator des Volksbegehrens "fairSORGEN "Josef Stingl. Unterstützt wird diese Initiative derzeit von den Organisationen Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB), dem Verein "imzoom.info" und der KPÖ-Tirol.
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